Noch nicht ganz 100 - aber bald...
Die Gründungsversammlung fand am Sonntag, 22. September 1918, auf der „Warth “ statt (Bild links). Jedes Mitglied zahlte 2 Franken und es wurden zwei Armbrüste angeschafft. Geschossen wurde „ unter den Linden “. Schon bald merkten die Schützen, dass der Stand „ unter den Linden“ nicht gerade ideal war. Nachdem die Plätze Wartstein, Ochsenlohn und Mattenboden ausprobiert wurden, entschloss man sich, ein Schützenhaus neben dem „ Wartstein “ zu bauen. Man konnte neu nebeneinander schiessen, vor dem Scheibenstand befand sich der Zeigergraben und die Pfeile wurden mittels Drahtseil in den Schiessstand transportiert. Es wurde tüchtig geübt. Die Hünenberger gewannen in den 20-er Jahren , nach fünfmaligen Siegen , den 1. Eidg. Wanderbecher.
Schon bald wurde das Schützenhaus zu klein und am 24. November 1962 war Baubeginn für das heute noch benützte Schützenhaus (Bild rechts). Das Haus wurde in 2265 Frondienststunden erbaut. Im Jahre 1984 wurden die alten Scheibenzüge durch neue, automatische, ersetzt. Zudem wurde der Stand erneuert. Im Jahre 1993 konnte das Jubiläum, 75 Jahre ASG Hünenberg, mit einem grossen Schützenfest und Fahnenweihe durchgeführt werden.
Dank unermüdlichem Einsatz, Motivation und nicht zuletzt dank der gepflegten Kameradschaft konnten viele neue Schützen gewonnen werden. Auch etliche Nachwuchsschützen sind dem Verein beigetreten.
Im Jahre 2005 führte die ASG Hünenberg das Schweizerische Armbrustschützenfest in Hünenberg durch. Das Fest bekam nationale mediale Aufmerksamkeit und bleibt auch heute noch als eines der gelungensten Feste überhaupt in Erinnerung. Es weckte auch bei nicht-Armbrustschützen Begeisterung.
